Das Stellen von Systemen (Überblick)

Die Methodik der Systemaufstellungen wurde ursprünglich über das „Familienstellen“ von Bert Hellinger bekannt, später aber in unterschiedlichen Formen verändert. Sie hat sich seit langer Zeit in vielfältigen, therapeutischen und beraterischen Zusammenhängen bewährt.

Die systemische Arbeit ermöglicht es, komplexe Phänomene, die menschliches Leben und Zusammenleben charakterisieren, zu erfassen und innere Dynamiken sozialer Gemeinschaften zu erkennen. Sie ist eine Methode, die das Ziel hat, eine gesunde und positive Ordnung in einem System ( Krankheit/Gesundheit, Familie, Institution, Betrieb, Unternehmen…) zu etablieren oder wieder herzustellen.

Das zentrale Element  der Systemaufstellung ist das Prinzip der „stellvertretenden Wahrnehmung“. Mitglieder der teilnehmenden Gruppe stehen stellvertretend für ausgewählte Teile oder Personen des Systems und geben entsprechend ihrer Wahrnehmung Auskunft über ihre Befindlichkeit und ihre Beziehung zu anderen Teilen des Systems.
Dass dies möglich ist, entzieht sich dem  rein rationalen Denken ist aber eine Tatsache, die weit über das lineare Denken hinausgeht. Der Biologe und Forscher Dr. Rupert Sheldrake hat in den 80er Jahren  seine wissenschaftlichen Erkenntnisse über die „morphischen Felder“ veröffentlicht. An diese „wissenden Felder“ sind ganz offensichtlich alle Lebewesen angebunden und in Kommunikation miteinander.  Quantenphysiker sprechen wir vom „Quantenfeld“ in dem alles miteinander verbunden ist und miteinander kommunizieren kann. Immer mehr Naturwissenschaftler gehen davon aus, dass diese transpersonalen Verbindungen existieren und unserer Wirklichkeit wesentlich mit bestimmen.

Systemaufstellungen sind eine Methode das wissende Feld eines menschlichen Systems, z.B. einer Familie, über die Stellvertreter sichtbar und verstehbar zu machen.

Beim systemischen Stellen werden einzelne Elemente eines Systems durch stellvertretende Personen (z. B. die Teilnehmer eines Seminars) in einem Raum aufgestellt bzw. zueinander positioniert, wodurch das jeweilige Beziehungsmuster erkennbar wird. Bisher Verborgenes kann gesehen und erkannt werden.
Durch verändern und korrigieren der blockierten oder unstimmigen Positionen einzelner Personen oder Elemente nähert man sich Schritt für Schritt der stimmigen Ordnung.
Dabei ist es  von großer Bedeutung, dass im System bislang unbewusste Umstände und „Wahrheiten“ benannt bzw. ausgesprochen werden.
So genannte Lösungssätze können den entscheidenden Impuls für den letzten Schritt geben.
Der Aufstellungensleiter führt die Teilnehmer Schritt für Schritt durch diesen Entwicklungsprozess.

 

Die klassische Familienaufstellung ist mein Basisangebot.

Über viele Jahre habe ich eine besondere Aufstellungsform für Menschen mit chronischen oder schweren  Krankheiten entwickelt (Wege zur Gesundheit) Hier wollen wir neue Einblicke für die ursprünglichen Hintergründe und Dynamiken chronischer Erkrankungen gewinnen.

Ein Schwerpunkt meiner therapeutischen Tätigkeit ist die Beratung von Paaren und die therapeutische Begleitung bei Dauerkonflikten und in Beziehungskrisen.
Auch hier ist die systematische Aufstellung ein sehr bewährtes Instrument auf dem Weg zu einer guten Lösung (Wege ins Leben)

Eine ihrer Weiterentwicklungen ist das Systemisches Stellen von Organisationsstrukturen (z. B. in Institutionen oder Unternehmen) Diese Arbeit ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Werkzeug der modernen Beratung geworden.

 

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